Mobile Logo-, Physio- und Ergotherapie?

Wir beantworten gerne Ihre Fragen zu unserem mobilen Therapieangebot an Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie.

TriThera beantwortet gerne Ihre Fragen zu unserem mobilen Therapieangebot an Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie.

Allgemeine Fragen

TriThera vereint die drei Therapiebereiche Physiotherapie (z. B. Krankengymnastik, Mobilisation), Ergotherapie (z. B. Alltagstraining, motorische Förderung) und Logopädie (z. B. Sprach- und Schlucktherapie). Alle Bereiche werden interdisziplinär abgestimmt, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Ja, für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie benötigen Sie in der Regel eine ärztliche Verordnung (Rezept).
Diese kann z. B. von Hausärzt:innen oder Fachärzt:innen ausgestellt werden.

Aufgrund der Krankheitsbilder und der damit einhergehenden Herausforderungen ist eine Verordnung für Patient:innen der Intensivpflege jedoch sehr häufig.

Die Kosten für Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie werden bei Vorliegen einer gültigen Verordnung in der Regel von der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse übernommen. Je nach Versicherung kann ein Eigenanteil anfallen.

TriThera bietet die mobile Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie aktuell in Sachsen und Nordrhein-Westfalen an. Wir versorgen Patient:innen in Pflegeeinrichtungen, in der außerklinischen Intensivpflege sowie zu Hause. Für konkrete Einsatzgebiete kontaktieren Sie uns gerne direkt.

Die mobile Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie von TriThera richtet sich unter anderem an Patient:innen mit:

Sind Sie oder ein Angehöriger an einem dieser Krankheitsbilder erkrankt bzw. betreuen Sie in Ihrem Pflegeheim oder Ihrer Intensivpflegeeinrichtung Patient:innen mit diesen Krankheitsbildern? Dann sprechen Sie uns gerne auf unser mobiles Therapieangebot für Sie an:

Ja, TriThera ist spezialisiert auf die Therapie in der außerklinischen Intensivpflege. Dazu gehören unter anderem: Atemtherapie, Schlucktherapie, Mobilisation sowie interdisziplinäre Betreuung.

FAQ zu Ergotherapie

Unsere mobile Ergotherapie eignet sich sowohl für alle Altersgruppen. Typische Krankheitsbilder, die TriThera therapiert sind zum Beispiel:

  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems (spinale Muskelatrophie (SMA), Bulbospinale Muskelatrophie (Kennedy-Syndrom), Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Myasthenia Gravis)
  • Atemwegserkrankungen und respiratorische Insuffizienz (inkl. Weaning, Langzeitbeatmung)
  • Zustand nach Schlaganfall (mit Hemi- oder Tetra-Parese bzw.-Plegie)
  • Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z.B. ALS, Multiple Sklerose (MS), Querschnittlähmung, Morbus Parkinson, Schädel-Hirn-Trauma)
  • Spezielle neurologische Syndrome der Intensivmedizin
    • Hypoxische Hirnschädigungen (Hirnanoxie)
    • Locked-In-Syndorm (LIS)
    • Critical-Illness-Polyioneuropathie (CIP)
    • Myopathie (CIM)
    • minimaler Bewusstseinszustand (MCS)
    • Paroxysmale sympathische Hyperaktivität (PSH))

Von unserer mobilen Ergotherapie profitieren Patient:innen in Intensivpflege-WGs, in Pflegeheimen sowie auch im eigenen Zuhause.

Ja, wir bieten Patient:innen bei Bedarf auch einzelne der drei von uns angebotenen Therapieformen an.

Dennoch kann der Erfolg der Therapie unserer Erfahrung und Überzeugung nach durch die Kombination von Ergotherapie mit Physiotherapie und/oder Logopädie verbessert werden.

Patient:innen greifen auf Ergotherapie zurück, um alltägliche Tätigkeiten bzw. Fähigkeiten zu verbessern, zum Beispiel: Anziehen, Schreiben, Konzentration und soziale Teilhabe.

Wenn auch Sie Ihre Fähigkeiten in diesen Bereichen verbessern möchten, dann ist Ergotherapie sinnvoll.

Wir bei TriThera bieten Ihnen zudem ergänzend auch Logopädie und Physiotherapie an, die die Fähigkeiten ebenfalls weiter und in Kombination noch gezielter fördern können. Physiotherapie fokussiert beispielsweise stärker auf Bewegung und Atmung, Ergotherapie auf Alltag, Wahrnehmung, Selbstständigkeit und Teilhabe – beide ergänzen sich.

In aller Regel wird Ergotherapie verordnet. Das heißt, Sie erhalten Ergotherapie auf Rezept. Ergotherapie wird in der Regel vom Haus- oder Facharzt verordnet. Grundlage ist eine Heilmittelverordnung.

Da Ergotherapie bei pflegebedürftigen Menschen Selbstständigkeit, Beweglichkeit, Wahrnehmung und Teilhabe im Alltag erhalten oder verbessern kann, ist eine Verordnung sehr häufig, zumal bei intensivpflegebedürftigen Menschen.

Bei medizinischer Notwendigkeit wie dieser übernehmen gesetzliche und private Krankenkassen die Kosten für die Ergotherapie.

Ja. Ergotherapie kann auch bei invasiv oder nicht‑invasiv beatmeten Patient:innen stattfinden und wird individuell an den medizinischen Zustand angepasst.

Ergotherapie wird bei Menschen mit Pflegebedarf bzw. in der Intensivpflege mit unterschiedlichen Zielen eingesetzt, u. a.:

  • Prävention von Spastiken, Kontrakturen und Fehlstellungen
  • Erhalt von Beweglichkeit und Muskelspannung
  • Förderung von Wahrnehmung & Kommunikation
  • Unterstützung bei Lagerung, Positionierung und Alltagshandlungen
  • Steigerung von Lebensqualität und Selbstbestimmung
  • Förderung der kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Gedächtnis, Orientierung und Handlungsplanung zur Unterstützung der Selbstständigkeit im Alltag

Gezielte Reize, Positionierung und die Kommunikation der Ergotherapie können die Lebensqualität deutlich verbessern.

Der Ablauf der Ergotherapie ist in der Intensivpflege sehr eng am medizinischen Zustand orientiert, oft kleinschrittig und umfasst z. B.:

  • Wahrnehmungs‑ und Stimulationseinheiten
  • Bewegungsanbahnung
  • Lagerungsunterstützung
  • Hilfsmittelanpassung
  • u.a.

In der Intensivpflege setzt die Ergotherapie gezielte Reize, Positionierung und Kommunikation ein, um die Lebensqualität zu verbessern.

FAQ zu Logopädie

Auf der Intensivstation, in ambulanten Intensivpflege, aber auch in der Altenpflege behandelt Logopädie insbesondere Schluckstörungen (Dysphagie), Sprech‑, Sprach‑ und Stimmstörungen sowie Kommunikationsprobleme, z. B. nach langer Beatmung oder bei neurologischen Erkrankungen.

Gerade bei beatmeten Patient:innen wird Logopädie zur Schluck‑ und Kommunikationsrehabilitation eingesetzt. Dadurch kann Logopädie das Risiko für Aspiration, Lungenentzündung und Mangelernährung reduzieren.

Häufige Behandlungsfelder sind:

  • Schluckstörungen (Dysphagie)
  • Stimm‑ und Sprechstörungen nach Extubation
  • Sprachstörungen (z. B. Aphasie)
  • Kommunikationsverlust durch Trachealkanüle

Ja. Logopädische Therapie ist auch bei invasiv oder nicht‑invasiv beatmeten Patient:innen möglich.

In der Intensivversorgung ist Logopädie nach einer Tracheotomie ein zentraler Bestandteil der Schluck‑ und Kommunikationsrehabilitation. Außerdem reduziert Logopädie bei tracheotomierten Patient:innen das Risiko für Aspiration und Lungenentzündung. Außerdem wirkt Logopädie bei beatmeten Patient:innen einem Kommunikationsverlust durch die Trachealkanüle entgegen.

Eine Logopädie-Therapie wird in der Intensivpflege stets an den medizinischen Zustand angepasst und umfasst z. B.:

  • Schluckdiagnostik & Schlucktraining: Ausgehend vom Zustand der Patient:innen baut die Logopädie die Schluckfähigkeit wieder auf und aus.
  • Sekret‑ und Trachealkanülen‑Management: Logopäd:innen sind maßgeblich am Sekretmanagement, an Sprechventilen und am Dekanülierungs‑/Weaning‑Prozess beteiligt.
  • Aufbau sicherer Nahrungsaufnahme: Mithilfe der Logopädie wird die orale Nahrungsaufnahme sicher wiederaufgebaut.
  • Unterstützung der Kommunikation: Logopäd:innen werden beim Einsatz von Sprechventilen und im Dekanülierungs‑/Weaning‑Prozess hinzugezogen.

Bei TriThera arbeiten die Logopäd:innen eng mit Ergotherapie und Physiotherapie zusammen. In Kombination können die drei Therapieformen den Zustand und das Wohlbefinden der Patient:innen noch gezielter fördern. Physiotherapie fokussiert beispielsweise auf Bewegung und Atmung, Ergotherapie auf Alltag, Wahrnehmung, Selbstständigkeit und Teilhabe – beide ergänzen die logopädische Therapie also sinnvoll.

Logopädie wird von Ärzt:innen verordnet, so auch in der Intensivpflege. Oft sind es Hausärzt:innen, Neurolog:innen, Intensiv‑ oder Reha‑Ärzt:innen, die das Rezept für die Logopädie im Rahmen der Therapie ausstellen. In diesen Fällen übernehmen gesetzliche und private Krankenkassen die Kosten für die Logopädie-Therapie, wobei Erwachsene ggf. eine gesetzliche Zuzahlung leisten müssen.

FAQ zu Physiotherapie

Physiotherapie unterstützt intensivpflegebedürftige Patient:innen dabei, Beweglichkeit, Muskelkraft, Atmung und Belastbarkeit zu erhalten oder wieder aufzubauen. Sie ist ein fester Bestandteil der intensivmedizinischen Behandlung und Nachsorge.

Lange Immobilisation, Sedierung und Beatmung können zu Muskelabbau, Gelenksteife und Atemproblemen führen. Frühzeitige Physiotherapie senkt das Risiko für Langzeitfolgen wie das Post‑Intensive‑Care‑Syndrom (PICS).

In der Intensivpflege verfolgt die Physiotherapie vor allem vier Ziele:

  1. Verbesserung der Atmung bzw. Unterstützung beim Abgewöhnen der Beatmung
  2. Vermeidung von Kontrakturen und Dekubitus
  3. Erhalt und Aufbau von Muskelkraft
  4. Förderung der Selbstständigkeit

Ja. Physiotherapie – insbesondere Atemphysiotherapie – ist auch bei invasiv oder nicht‑invasiv beatmeten Patient:innen möglich und unterstützt die Lungenfunktion sowie das Weaning.

Physiotherapie wird auch in der Intensivpflege von Ärzt:innen verordnet. Oft sind es Hausärzt:innen, Neurolog:innen, Intensiv‑ oder Reha‑Ärzt:innen, die das Rezept für die Physiotherapie ausstellen. In diesen Fällen übernehmen gesetzliche und private Krankenkassen die Kosten für die Physiotherapie, wobei Erwachsene ggf. eine gesetzliche Zuzahlung leisten müssen.

Physiotherapie wird für Pflegebedürftige und für Intensivpflege-Patient:innen in der Regel von Ärzt:innen verordnet. Dadurch übernehmen gesetzliche und private Krankenkassen die Kosten für die Physiotherapie, wobei Erwachsene ggf. eine gesetzliche Zuzahlung leisten müssen.

Wir bei TriThera bieten Physiotherapie in Kombination mit Ergotherapie und Logopädie an. Kombiniert fördern diese drei Therapieformen das Wohlbefinden und die Zustandsverbesserung pflegebedürftiger – zumal intensivpflegerisch versorgter – Menschen noch gezielter und effizienter.